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Informationen zum Unternehmen

AT modellbau wurde im Jahr 2007 gegründet, um den Bausatz und später auch Zubehör für das Modell des PB600 zu vertreiben. Mitte 2008 übersiedelte das Unternehmen nach USA, und hat jetzt den Sitz am Fuß der Rocky Mountains in Denver, Colorado.

Die erste ferngesteuerte Pistenraupe, ein Kässbohrer PistenBully 36.120, wurde vom Firmengründer als Teenager 1975 gebaut. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten zu dieser Zeit waren Antrieb und Ketten nicht sehr stabil, das Modell fuhr zwar, aber es war nach den ersten Einsätzen schnell klar, dass Verbesserungen notwendig waren. Diese sind dann aber irgendwie stecken geblieben, und so besteht der Plan  nachwievor, dafür ein neues und stabileres Fahrgestell zu bauen.

Anfang der 80er Jahre brachte Graupner ein Modell des PistenBully heraus, welches natürlich angeschafft wurde und seither im Einsatz ist.

Da die Karosserie des Graupner PistenBullys nicht mehr zeitgemäß war, wurde der Entschluss gefasst, eine Karosserie des nagelneuen PB600 zu bauen. Da in der Familie 4 solcher Modelle vorhanden sind, wurde die aufwändige Art des Tiefziehens gewählt.

Das eröffnete die Möglichkeit, die Karosserie auch anderen interessierten Modellbauern zugänglich zu machen. Nach Abschluss eines Lizenzvertrages mit der Kässbohrer Geländefahrzeug AG war auch die rechtliche Seite geklärt, und inzwischen sind bereits etliche Bausätze an Kunden verschickt worden.

 
 

PistenBully PB 36.120 aus den 70er-Jahren (1:10)

Damit hat alles angefangen! Erstfahrt am 29. 3. 1975

Die Karosserie wurde aus Sperrholz und Balsaholz aufgebaut, ebenso die Fahrwerkswanne. Für das Getriebe wurden verschiedene Varianten ausprobiert, zum Schluss blieb es bei einem Schneckenantrieb von Fischer Technik. Mitte der 70er-Jahre war gerade für ferngesteuerte Fahrzeugmodelle herzlich wenig auf dem Markt. Die Batterien waren Bleiakkus mit Säurefüllung, nicht abgedichtet, also damit musste vorsichtig umgegangen werden. Die Fernsteuerungen kosteten damals noch ein Vermögen, für die Servos gab es Schnellwechselvorrichtungen, damit man sie von einem Modell zum anderen transferieren konnte. Deshalb ist jedes Teil an diesem Modell selbstgefertigt, z.T. mit einfachen Methoden und oftmals ohne Kenntnis der auftretenden Kräfte.

Die Planung für das Modell begann im Herbst 1974, die Erstfahrt war am Karsamstag, den 29. März 1975. Im Winter 1975/76 war es im Einsatz.

Von den damals angeschriebenen Firmen Kässbohrer, Hämmerle und Ratrac existiert heute nur mehr eine. Kässbohrer schickte übrigens die besten Unterlagen, und zwar eine aufwändige Broschüre mit Dreiseitenansichten, also ideal für den Modellbauer.

Ich habe vor, das Modell mit einem neuen Fahrwerk auszustatten.

Bevor wieder Anfragen kommen: das Modell ist unverkäuflich!

 


Brief von Kässbohrer 1974

Rarität: Videoclip vom PB120-Modell von 1975

Gerade rechtzeitig zum 40-Jahr Jubiläum von Kässbohrer konnte ich einen kurzen Film von Probefahrten im Sommer 1975 mit dem PB120-Modell in 1:10 finden. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Film im Schnee (Winter 1975/76) von dem ich wusste, dass er existiert, den ich aber noch nicht finden konnte. Dies ist vermutlich der weltweit erste Film einer fahrenden Modellpistenraupe, und eines der ersten (wenn nicht sogar das erste) Pistenraupenmodelle überhaupt. In den 70er-Jahren hat auch Wolfgang Löper mit dem Pistenraupenmodellbau begonnen.

  PB120 Modell 1:10 Probefahrt im Sommer 1975

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Download Videoclip Apple iTunes MPG-Format

Aufnahmen mit Super8 Kamera, digitalisiert
Gefilmt wurde im Sommer 1975 im Kleinen Walsertal.

Dauer: 39 sec
Format: 4:3 DVD-Qualität
Größe: 15 MB
 
     
     
     
 

Pistenraupen-Modellbau bereits 1974.